Vogelzucht-Battenberg & Vogelstuebchen

 

Wellensittiche

 

 

Wellensittich

 

Beschreibung der wildfarbe ( grün )

Größe 17-20 cm.

Männchen:

grün mit gelber Stirn und gelbem Gesicht. In der Gesichtsmaske befinden sich 6 runde, schwarze Kehltupfen und zwei blaue Wangenflecke. Oberseite von Kopf bis Rücken mit schwarzer Wellenzeichnung. Schwanzfedern grünlichblau, die äußeren Schwanzfedern sind kürzer. Nasenwachshaut, Beine und Füße bläulich.

Weibchen: Nasenwachshaut in der Brutzeit bräunlich, außerhalb der Brutzeit leicht bläulich. Beine und Füße mehr rosafarben.

Mutationen / Modifikationen:

Den Wellensittich gibt es in jede Menge Farben

Brutsaison in Freiheit:

Die Brutzeit des Wellensittichs ist indirekt von Regenfällen abhängig. In der Regenzeit im Frühjahr wächst das australische Steppengras zu beachtlicher Höhe und Dichte. Die dann einsetzende Wärme bewirkt, dass sich schnell Blütenstände und daraufolgend S

Verbreitung:

Hauptsächlich Südwest- und Südost-Autralien.

Ernährung:

Gutes Wellensittichfutter, Obst und Grünfutter, Eifutter , Grit und Kalk

Verhalten in Zuchtanlagen:

In Schwarmhaltung immer ein ,zwei Männchen mehr als Weibchen.

Unterbringung:

In großen Käfigen oder Volieren , verträgt sich auch mit andere Sitticharten

Zucht:

Nicht schwer

 

 

 

der nächste Bericht stammt von einer Schülerin die sich mit Wellensittiche beschäftigt und darüber eine Projektarbeit geschrieben hat

 

 

Expertenarbeit

 

von Chiara Kleinjohan

   Wellensittiche

 

 

Expertenarbeit

Angefertigt im Rahmen des Förder-Förder-Projekts

 

Wissenschaftliche Begleitung:

Dr. Christian Fischer

Internationales Centrum für Begabungsforschung

An der Westfälischen Wilhelms – Universität Münster

 

Schule: Clara – Schumann Gymnasium

Schulleiter: Herr Kurtz

Stellvertretender Schulleiter: Herr Scholz

Klassenlehrerin: Frau Köhle

Fachlehrerin: Frau Köhle

Projektleiterin: Frau Köhle

 

 

Vorgelegt im Juni 2008 von

 

Name: Chiara Kleinjohann

Klasse: 5d

 

Wellensittiche

 
 

Ursprünglich kommt der Wellensittich aus Australien. Er hat kein bestimmtes Gebiet, sondern ist auf dem ganzen Kontinent verbreitet. Sie fliegen in Schwärmen mit bis zu tausend Tieren über die Landschaft auf der Suche nach Futter und Nistplätzen. In Australien herrschen Temperaturen mit bis zu +50 Grad Celsius im Schatten. 1974 gab es eins der größten Buschfeuer die es Australien je gab. Tausende Wellis starben, sie erstickten, verhungerten oder sie wurden überfahren. Die Wellensittiche sind erst vor 150 Jahren nach Deutschland gekommen. In Australien sind die Wellensittiche nicht so farbenprächtig wie bei uns wenn sie als Haustier gehalten werden. Sie haben eine grüne Brust und einen gelben Kopf. Die Kehle ist auch gelb und mit schwarzen Kehlflecken verziert. Der Kopf ist rundlich und die Brust leicht gewölbt. Der Rücken ist gerade und lang. Der Wellensittich heißt Wellensittich

weil er auf dem Rücken braune, graue oder schwarze Wellen hat. Das Nasenfleisch (über dem Schnabel) ist bei Küken rosa, bei Weibchen braun und blau bei Männchen. Im Nasenfleisch sind zwei Nasenlöcher. Als Haustier sehen sie eigentlich genauso aus, wie in Australien nur, dass es sie in tausenden verschiedenen Farben gibt. In Australien steht ganz oben auf dem Speiseplan Sonnenblumenkerne, da sie die aber nur selten finden, fressen sie überwiegend Gräser und Beeren. Sträucher mit Blättern werden manchmal komplett von einem Schwarm verzehrt. Ein Wellensittich zu Hause wird verwöhnt. Er bekommt normales Futter aus der Tierhandlung und diverse Leckerchen z.B. Hirsekolben oder Weintrauben. Eigentlich fressen sie alles was süß ist, aber auch Gurken. „Kräcker“ aus dem Supermarkt werden bei einigen Wellis auch gerne gefressen. Bei den gesunden Leckerchen ist besonders beliebt die Vogelmiere sie wächst eigentlich in jedem Blumenbeet. Wer nicht möchte, dass sich das Unkraut über das ganze Beet verteilt, kann einen Topf mit Erde füllen und Samen aus dem Gartencenter hineinfüllen. Auch gerne genommen werden Gräser die man an Baumstämmen findet. Im Frühling bis Sommer sollte man die Zeit nutzen und Löwenzahn pflücken. Mit der Balz beginnt die Paarungszeit. Die Männchen machen „Werbung“ für sich selbst wie z.B. schönes Zwitschern oder tolle Flugkunststücke. Die Balz hat eine wichtige Aufgabe. Die Weibchen testen wer am besten füttern kann, denn wenn sie erstmal angefangen haben Eier zu legen, sind sie auf die Männchen angewiesen. Sie können ihre Eier nicht alleine lassen weil, sonst andere Weibchen die Eier kaputt machen. Die Männchen müssen auch die Küken füttern weil die Weibchen zu schwach sind. Nach der Balzzeit dauert es ca. 7-10 Tage bis die Eier im Abstand von 2 Tagen gelegt werden. Wenn dann ca. 3-5 Eier gelegt wurden (selten mehr) sind es 3 Wochen (21 Tage) bis die ersten Küken schlüpfen.

Der Altersunterschied ist erstmal nicht schlimm solange es nicht mehr als 5 Küken sind. Wenn es mehr sind fressen leider die großen Küken die kleinen die frisch geschlüpft sind auf. Die Mutter kann das nicht verhindern. Wenn die Jungtiere schon aussehen wie richtige Wellensittiche dann ist der Schnabel dunkel und das Nasenfleisch rosa. Wellensittiche können viele verschiedene Krankheiten bekommen, einige sind sogar auf den Menschen übertragbar wie z.B. die Vogelgrippe. Viele Krankheiten zeigen besondere Symptome die nur ein Profi erkennt, der Laie erkennt es oft erst wenn es schon zu spät ist. Die Krankheiten die besonders oft vorkommen sind Erkältungen und Durchfälle, die schon durch Zugluft, Temperaturwechsel oder zu wenig Grünfutter hervorgerufen werden. Vermeiden kann man Durchfall nicht aber man kann Hafer und Mohn füttern dann ist das Risiko geringer. Wenn ein Wellensittich mit Parasiten befallen ist sollte man Sprühmittel kaufen oder zum Tierarzt gehen.

 

 

  Dankwort

 

Ich bedanke mich bei Andreas Battenberg, der mir viele Fragen beantwortet hat.

 



Literaturverzeichnis


Name, Vorname des Autors

Titel des Buches

Erscheinungsort

Erscheinungsjahr

Reihe

Band

Ratke, Georg A.

Wellensittiche

Hausgenossen und Schauvögel

Walsrode

1984

Enzyklopädie der Papageien und Sittiche

 

Band 9

 

 

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